Partner
Services
Statistiken
Wir
Dove Ellis: Blizzard (Review)
| Artist: | Dove Ellis |
|
| Album: | Blizzard |
|
| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Folk, Pop |
|
| Label: | Black Butter/AMF Records | |
| Spieldauer: | 34:32 | |
| Erschienen: | 01.05.2026 | |
| Website: | [Link] |
Der irische Liedermacher DOVE ELLIS veröffentlichte sein Debüt „Blizzard“ bereits im vergangenen Dezember – zunächst rein digital und ohne großes Aufheben. Nun zieht die physische Veröffentlichung nach. Und was den Hörer erwartet, sind zehn entspannte, detailverliebte Songs mit spürbarem Lokalkolorit, getragen von der leidend-melancholischen Stimme des Iren, die jedem Stück eine persönliche, beinahe intime Note verleiht.
Der Musiker beherrscht das Wechselspiel zwischen leiser Melancholie und flotter Lebensfreude perfekt und bringt diese in nahezu jedem Song zum Ausdruck. So startet „Love Is“ nur vom Klavier begleitet und wandelt sich dann in eine Indie-poppige Nummer mit Harmoniegesang und groovendem Beat. „Heaven Has No Wings“ kommt dann quirlig und mit schöner Melodie daher, eingepackt in eine spannende und abwechslungsreiche Komposition, bei der das Klavier im Zentrum den Ton angeben darf - Mal leise und mal etwas lauter.
In „Jaundice“ schlagen dann die folkig-irischen Wurzeln durch, wenn es beschwingt mit Geigen und Blasinstrumenten und tanzfreudigem Beat fröhlich zur Sache geht. Primär akustisch, aber auch mit deutlich irischem Einschlag und viel Melancholie kommt dann „It Is A Blizzard“ daher, was sich in „Feathers, Cash“ fortsetzt, das mit noch mehr reduzierter Instrumentierung auskommt und den hohen Stimmpassagen den Raum lässt, den dieser Song einfach einfordert.
FAZIT: Mit „Blizzard“ hat DOVE ELLIS ein modernes irisches Singer-Songwriter-Album eingespielt, in dem die ruhigen und nachdenklichen Töne dominieren, auf dem aber auch viel Melodie und musikalische Verspieltheit zu finden sind. Dies macht „Blizzard“ zu einem Album, bei dem es viel zu entdecken gibt, und so seine wahre Schönheit erst nach mehrmaligem Hören gänzlich entfaltet.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Little Left Hope
- Pale Song
- Love Is
- When You Tie Your Hair Up
- Jaundice
- Heaven Has No Wings
- It Is A Blizzard
- Feathers, Cash
- To The Sandals
- Away You Stride
- Bass - Fred Donlon-Mansbridge, Paddy Murphy
- Gesang - Dove Ellis, Fred Donlon-Mansbridge, Lili Holland-Fricke
- Gitarre - Dove Ellis, Reuben Haycocks, Louis Campbel
- Schlagzeug - Matthew Deakin, Jake Brown
- Sonstige - Fred Donlon-Mansbridge (Saxofon, Klarinette), Lili Holland-Fricke (Cello), Saya Barbaglia (Viola), Will Allen (Akkordeon)
- Blizzard (2026) - 12/15 Punkten
-
keine Interviews
Kontakt
