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Ulcerate Fester: Unceasing Life, Contradictio Interminus (Review)

Artist:

Ulcerate Fester

Ulcerate Fester: Unceasing Life, Contradictio Interminus
Album:

Unceasing Life, Contradictio Interminus

Medium: CD/Download
Stil:

Death Metal

Label: Vic Records
Spieldauer: 79:41
Erschienen: 29.10.2025
Website: [Link]

Unceasing Life, Contradictio Interminus“ umfasst die beiden, titelgebenden Demos der obskuren Holland-Deather ULCERATE FESTER sowie deren Beiträge zur 1993er Displeased Records Compilation „Against All Gods“, die um zwei rare Live-Tracks erweitert wurde.


Vic Records machen es sich Ende 2025 zur Aufgabe, diese vergessenen Songs zurück auf die Bildfläche der Szene zu holen, wobei nicht allzu viel an Sound und Ästhetik der Originale verändert wurde.
Daher bekommt der Hörer etwas dumpf produzierten Death Metal mit Hang zu verschlepptem Tempo geboten. Während die Stücke des „Unceasing Life“-Demos noch reichlich sumpfig und wie unter einer Käseglocke aufgenommen tönen, wirkt das ‘92er Demo „Contradictio Interminus“ schon wesentlich ausgefeilter produziert und tönt mit klarem Sound aus den Boxen.


Der verbesserte Sound kann aber dennoch kaum über das Mittelmaß der Songs hinwegtäuschen. Die Kompositionen wirken zwar allesamt handwerklich sattelfest, aber wirklich aufregend, geschweige denn originell klingt nichts an dieser Scheibe.


Es hat also seinen Grund, dass Landsmänner wie ASPHYX bekannter wurden und nach wie vor aktiv sind. Der Vergleich drängt sich auch dahingehend auf, weil beide Bands Death Metal mit (mehr oder weniger) offensiven Doom-Metal-Anleihen kreuzen, wobei Martin Van Drunen und Co. schlicht ein besseres Händchen für zwingende Songs haben und hatten (nachzuhören u.a. auf „The Rack“ von 1991 und „Last One On Earth“ von 1992).
Nichtsdestotrotz bietet sich „Unceasing Life, Contradictio Interminus“ als obskure Death-Metal-Zeitreise ins Land der Tulpen und des Käse wenigstens für Genre-alles-Sammler an.


FAZIT: ULCERATE FESTERs „Unceasing Life, Contradictio Interminus“ hat als Zeitdokument holländischen Death Metals durchaus einen gewissen Reiz (und sei es nur um in Erinnerung zu rufen warum ASPHYX und Co. zu den Größen der Landeszene zählen). Wirklich zwingende Songs, geschweige denn Musik mit Langzeitwirkung muss hier allerdings mit der Lupe gesucht werden.

Dominik Maier (Info) (Review 34x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Unceasing Life (Demo 1991)
  • Unceasing Life
  • Creepit
  • Session of the Count
  • Weapons for a Chemical Future
  • Contradictio Interminus (Demo 1992)
  • Intro
  • Mind Terror
  • Immortal
  • Liquidation
  • Malicious Desire
  • Judgement Day
  • Against All Gods (Compilation CD 1993)
  • Reign of Terror
  • The Stench of Bloodshed
  • Live Tracks
  • Immortal (Burgerweeshuis, Deventer 1991)
  • Reign of Terror (Atak, Enschede 1994)

Besetzung:

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