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Morbid Death: Veil Of Ashes (Review)
| Artist: | Morbid Death |
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| Album: | Veil Of Ashes |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Thrash- und Death-Metal |
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| Label: | Firecum Records | |
| Spieldauer: | 40:29 | |
| Erschienen: | 13.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
MORBID DEATH von den Azoren wollen es nochmal wissen. Nachdem sich die Band 2024 auflöste, reformierten sich die Todesthrasher rund ein Jahr später doch noch einmal und nun steht mit „Veil Of Ashes“, wiederum nur ein Jahr später, ein neues Album in den Läden.
Dabei ackert sich der Vierer relativ klassisch durch sein Thrash/Death-Metal-Hybridfeld, wobei speziell die Gitarren einen deutlichen Hang zu scharfen Thrash-Metal-Riffs erkennen lassen. Die Todesblei-Nuancen finden sich eher im heiseren Gesang von Ricardo Santos, dank dem sich in manchen Momenten die Griechen-Thrasher von SUICIDAL ANGELS als Referenzband auftun.
Allerdings zitieren MORBID DEATH weniger offensiv das speedige SLAYER Material als ihre Brüder im Geiste. Stattdessen finden sich in Stücken wie „Souls of Trauma“ oder „World of Lies“ bisweilen kleine Bezüge zu klassischem Heavy Metal (u.a. in den Gitarrensoli), wodurch sich die ein- oder andere griffige Melodie zu erkennen gibt.
Die Grooves sitzen stets niet- und nagelfest und auch der Bass kommt angenehm gut zur Geltung, ohne zu sehr ins Gewicht zu fallen. Ob einem der Gesang jetzt zu unflexibel ist, oder ob er doch ganz gut zu dem (gar nicht mal so unmodern klingenden) Genremix dieser Herren passt, ist dabei, wie so oft, Geschmacksache. Unterm Strich liefern MORBID DEATH aber ein achtbares Comeback ab.
FAZIT: „Veil Of Ashes“ bietet knackig produzierten Thrash Metal, der hier und da einen kleinen Seitenblick gen Death Metal wagt, ohne den melodischen Fokus der Gitarren aus den Augen zu verlieren. Große Experimente bleiben MORBID DEATH mit ihrem Comeback zwar schuldig, aber als knackig produziertes Stück Thrash Metal mit modernem Einschlag macht dieses Album so einiges richtig.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Evil Remains
- Veil of Ashes
- Vanity
- Hole Worm
- Souls of Trauma
- Fallen Future
- World of Lies
- Death Row
- Bass - Ricardo Santos
- Gesang - Ricardo Santos
- Gitarre - Joao Raposo, Helder Pinheiro
- Schlagzeug - Pedro Sousa
- Veil Of Ashes (2026) - 10/15 Punkten
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